Aktuelles



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Mittwoch, 5. September 2007

Amstetten säuft für guten Zweck


Dem Aufruf von Bürgermeisterin LadyHera folgend versammelten sich gestern unzählige Amstettenerinnen und Amstettener zu einem einzigartigen Akt der Solidarität im Wirtshaus "Zum Mondscheintropfen", dessen Besitzerin, Alegrya, bei einem brutalen Überfall all ihres Geldes beraubt worden war. Unter dem Motto "Wir saufen für den guten Zweck" übertrumpften die Gäste einander beim Schmeißen von Lokalrunden. Zufällige Passanten vernahmen Trinksprüche und wirres Gestammel.
Der Bürger O. (möchte ausdrücklich ungenannt bleiben) rief spontan ein eigenes Charity-Projekt ins Leben, um den Umsatz zusätzlich zu fördern. Zum Preis einer Lokalrunde konnten die Gäste bei ihm eine Flüsterlizenz erwerben, von der manche denn auch reichlich Gebrauch machten.
So mancher Amstettener wird heute der Arbeit fernbleiben und den Moment herbeisehnen, in dem er wieder feste Nahrung zu sich nehmen kann.
Wie viele Felder heute in Amstetten unbestellt bleiben werden, ist derzeit nicht bekannt.

Montag, 3. September 2007

Amstetten nimmt Abschied von Julchen*


Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde gestern, am 02. September 1455, "unser" Julchen* zu Grabe getragen.
Die Wirtshausbesitzerin verstarb plötzlich und unerwartet. Sie erfreute sich allgemeiner Beliebtheit. Ihre Fröhlichkeit, ihre Freundlichkeit und die menschliche Nähe, die sie zu geben verstand, werden in Amstetten unvergessen bleiben.
Ruhe in Frieden, Julchen*!

Sonntag, 2. September 2007

Unzuverlässige Händler - Amstettener hungert


Ein schweres Schicksal hat der Bürger Odovacar derzeit zu tragen. Seine letzten Taler investierte er am gestrigen Tag in den Kauf eines Fleischbatzens, den er am Mittag genüsslich zu verzehren plante. Mit dem Händler wurde er sich schnell einig, der Verkäufer nahm die Summe fröhlich entgegen. Die Ware kam jedoch nie bei Odovacar an. Hungrig und schlapp rettete der sich ins nahe Kloster, wo man ihn nun nach allen Regeln der Kunst wieder aufpäppelt.
Mit Odovacar wartet ganz Amstetten gespannt, ob er bei seiner Heimkehr das Stück Fleisch zu Hause vorfinden wird. Freilich wird es - mangels ausreichender Kühlung - dann nicht mehr ganz so appetitlich riechen ...
Mittlerweile ist bekannt geworden, dass Odovacar kein Einzelschicksal fristet. Reichsweit scheinen horrende Summen verloren.
Und der Kaiser schweigt!

Freitag, 31. August 2007

Bürger Schmoeh vom Amt des Büttels zurückgetreten

Unter dem Druck gegen ihn vorgebrachter Vorwürfe der Frauenfeindlichkeit und auf Anraten des Feldrichters trat Schmoeh heute vom Amt des Büttels zurück. Die Arbeit im Büttelbüro kommt dadurch nunmehr vollends zum Erliegen, da der verbleibende Büttel Inviso bereits in der Vergangenheit nicht durch besondere Verlässlichkeit auffiel. Bürgermeisterin LadyHera nimmt ab sofort Bewerbungen entgegen.

Donnerstag, 30. August 2007


Amstetten unterliegt mit 50 Gesamtpunkten den Teams "Linz" (90 Punkte) und "Rat" (70 Punkte) im diesjährigen "Sommerspaß am Badesee" und belegt damit einen ehrenvollen dritten Platz.

Fisch? Nein, danke!


Eine erschreckende Entwicklung hat Amstettens Markt in den letzten Tagen genommen. Der Arbeitsmarkt ist zuweilen regelrecht leergefegt, die Bergwerke sind schon früh überlaufen. Vielen Bürgern bleibt nur das Fischen als Beschäftigung. Die gefangenen Fische wiederum lassen sich auf Amstettens Markt kaum verkaufen, was zur Folge hat, dass Amstettens Bürger die Fische zum Eigenverzehr verwenden. Die Konsequenzen einer solch einseitigen Ernährung (viel Eiweiß, kaum Kohlenhydrate) werden sich in absehbarer Zukunft wohl auch im Gesundheitszustand der Amstettener Einwohner niederschlagen und damit den Weg frei machen für Kräuterweiber und Scharlatane ...

Dienstag, 28. August 2007

Mens sana in corpore sano?


Augenzeugen in Amstettens Wirtshäusern berichten einhellig von einem beängstigenden Phänomen, das den Bürger Burrianer bereits mehrfach heimgesucht hat. Dieser ist, wie auch die Chronistin als Zeugin bestätigen kann, zweifellos in der Lage, Körper und Geist vollkommen voneinander zu trennen. Obwohl sein Körper nicht anwesend ist, führt Burrianers Geist Gespräche mit den anwesenden Gästen.
Ein Kuriosum, das früher oder später Mystiker, Theologen und Naturwissenschaftler gleichermaßen beschäftigen wird.